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Darstellung einer Gruppe von Menschen, von denen mangels Licht niemand erkennbar ist; Schriftgrafik: Selig sind, die nicht sehen und doch glauben! (Joh. 20,29)

Streminger, Gerhard / Die Fremde : Roman

Meldung vom 22.02.2018 um 10:29 Uhr

Streminger, Gerhard:
Die Fremde : Roman
Wien: Braumüller, 2016. - 240 S.
Sprecherin: Petra Schulte-Döhner (433 Min.)

Emily Macleod erzählt vom Dorf ihrer Kindheit, von der engen Verbundenheit der Bewohner und ihrem Großwerden im Einklang mit der Natur. Bis zu ihrem dreizehn­ten Lebensjahr ist ihr Leben in diese idyllische Dorfgemeinschaft gebettet, die dann aber jäh zerstört wird. Am Talschluss wird ein Wasserkraftwerk mit riesigem Stau­damm errichtet. Selbst der Widerstand der Dorfbewohner kann das nicht mehr ver­hindern. Nach der Fertigstellung wird das Dorf geflutet, und die dort lebenden Men­schen werden über die ganze Welt verstreut. Die Macleods lassen sich in Nordame­rika nieder. Etwa fünfundzwanzig Jahre später reist Emily zurück in ihre ehemalige Heimat. Dort hat der Fluss mittlerweile die Staumauer unterspült. Um den Schaden beheben zu können, muss das Wasser des Sees abgelassen und abgepumpt wer­den. Emily steht am Ufer und sieht das Dorf noch einmal aus dem Wasser aufstei­gen, um es dann für immer zu verlieren. Eine großartig erzählte Geschichte über Vertreibung, Entwurzelung und Heimat.

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