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Darstellung einer Gruppe von Menschen, von denen mangels Licht niemand erkennbar ist; Schriftgrafik: Selig sind, die nicht sehen und doch glauben! (Joh. 20,29)

Oesterle, Kurt / Martha und ihre Söhne : Roman

Meldung vom 19.10.2017 um 12:05 Uhr

Oesterle, Kurt:
Martha und ihre Söhne : Roman
Tübingen: Klöpfer und Meyer, 2016. - 179 S.
Sprecher: Manfred Fenner (321 Min.)

Kurt Oesterle stellt in seinem Roman Martha, eine junge Frau, in den Mittelpunkt, für die das Ende des Krieges und der Nazizeit zum Problem wird, da sie von letzterer ideologisch geprägt war. Die Umerziehung zur Demokratie bereitet ihr auch für die Söhne Probleme und lässt sich nicht durch Aberglaube oder Zauberei bezwingen. Besonders aber schmerzt Martha die Abwesenheit des Bruders, dessen Rückkehr aus russischer Gefangenschaft ungewiss bleibt. So bewegt sie sich im Niemandsland zwischen Diktatur und Demokratie.

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