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Darstellung einer Gruppe von Menschen, von denen mangels Licht niemand erkennbar ist; Schriftgrafik: Selig sind, die nicht sehen und doch glauben! (Joh. 20,29)

Kizilhan, Ilhan / Das Lied der endlosen Trockenheit : ein Roman aus den kurdischen Bergen

Meldung vom 22.02.2018 um 10:27 Uhr

Kizilhan, Ilhan:
Das Lied der endlosen Trockenheit : ein Roman aus den kurdischen Bergen
München: Europaverlag, 2016. - 303 S.
Sprecher: Heinz Hofmann (680 Min.)

Der dreizehnjährige Rodi ist gerade ein Jahr alt, als seine yezidische Familie aus seiner Heimat in den kurdischen Bergen fliehen muss. Da Rodis Vater seither ver­schollen ist, finden er und seine Mutter Unterschlupf bei Rodis tyrannischem Onkel, der in einem yezidisch-kurdischen Dorf in der Türkei lebt. Dort lernt der Junge nicht nur die strikten Regeln seiner Religion in all ihrer Widersprüchlichkeit kennen, son­dern erlebt auch hautnah die grausame Unterdrückung der Yeziden inmitten der islamischen Welt. Doch die Freundschaft zu der alten yezidischen Erzählerin Hazal gibt Rodi Halt und lässt ihn immer wieder gegen die strengen Regeln der Ältesten aufbegehren. Als das Dorf schließlich von einer langen Dürre bedroht wird, taucht wie aus dem Nichts ein geheimnisvoller alter Mann auf. Ist er einer der sagenhaften yezidischen Wunderheiler? Und was hat er mit der mythischen Geschichte von Gilgamesh zu tun, mit der die alte Hazal Rodi in ihren Bann gezogen hat?

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